Noir

Stockholm

Es ist eine Illusion, nichts weiter als eine Illusion. Nach dieser einen verhängnisvollen Nacht, in der Casper mit Erik und Lejs in Cajas Elternhaus einbrach, verändert sich schlagartig alles, was das Leben des jungen Mädchens ausmachte. Fortan wird sie mit einer unglaublich intensiven Brutalität konfrontiert und das nur, weil ihre Entführer seit frühster Kindheit ein Problem mit Frauen haben. Nur einer scheint nicht vollkommen dem sadistischen Rausch zu verfallen. Casper hat irgendetwas an sich, das ein Gefühl in Caja hervorbringt, gegen das sie sich mit aller Kraft sträubt. Ein Gefühl, das schleichend gegen ihren Verstand arbeitet und sie nach und nach an diesen Menschen bindet, der für sie nur Schmerz darstellen sollte.

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Loa - Die weiße Mambo

 Zwei Menschen, zwei Geschichten, durch Jahrhunderte und Kontinente getrennt, doch auf geheimnisvolle Weise miteinander verbunden …

 Düstere Träume und ihre vergessene Kindheit bestimmen das Leben der 16-jährigen Zoé. Die nebelhafte Prophezeiung einer Wahrsagerin führt sie nach Haiti, wo sie geboren wurde. Ein seltsames Land, in dem Magie, Geister und Dämonen zum Alltag gehören. Doch je tiefer Zoé nach ihren Wurzeln gräbt, um Antworten zu finden, desto rätselhafter werden die Hinweise.

 Gibt es ein Geheimnis um ihre Geburt? Und wer sind die unheimlichen Männer, die sie verfolgen? Zoé ahnt nicht, wie eng ihr Schicksal mit Ereignissen aus längst vergangenen Zeiten verwoben ist – und mit den Menschen, die anno 1791 die Haitianische Revolution auslösten: dem charismatischen Sklavenführer Boukman, dem jungen Mokabi, der als Sklave aus seiner afrikanischen Heimat in die neue Welt verschleppt wurde, und Cécile Fatiman – der legendären Voodoopriesterin, die man einst »Die weiße Mambo« nannte.

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Das Plagiat

 »Woher nehmen, wenn nicht stehlen?«

 Aus diesem spaßigen Gedankengang heraus ist die Idee zu dem Roman um Christopher entstanden: Als Journalist und Schriftsteller arbeitet der frustrierte Verlagsangestellte perspektivlos in den Tag hinein, bis ihm unerwartet ein Manuskript in die Hände fällt, das zum Bestseller werden könnte. Auf einen Schlag wäre dadurch seine berufliche Zukunft abgesichert – zugleich würde es für ihn die lang ersehnte Chance bedeuten, sein Leben endlich in den Griff zu bekommen.

 Doch langsam kommen Christopher Zweifel, ob der windige Gelegenheitsverbrecher Dirk, den Roman tatsächlich selbst geschrieben hat. Die Zeit tickt, denn Christophers Arbeitgeber droht die Verlags- übernahme und von Dirk fehlt jede Spur.

 Eine spannende Jagd nach der Wahrheit beginnt.

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Gehen Sie einfach durch die Wand

»Der Tod nimmt nur das Leben, nicht die Liebe. Die Liebe bleibt.«

Madison Convay landet nach ihrem vierten Suizidversuch in der Psychiatrie. Sie ist überzeugt, für den frühen Tod ihrer ersten großen Liebe verantwortlich zu sein, denn Thomas sucht sie seit Jahren Nacht für Nacht in ihren Albträumen heim.

Der ebenso geniale wie kauzige Psychologe Dr. Hiram Goldblum ist ihre letzte Hoffnung auf ein normales Leben. Mithilfe des luziden Träumens soll seine Patientin dem Toten nochmals begegnen – tief schlafend, doch bei vollem Bewusstsein. Madison gelingt es tatsächlich, ihre Schuldgefühle zu überwinden und ihren Lebenswillen wieder zu entdecken. Doch dann geschehen Dinge, die selbst Dr. Goldblum nicht vorhersehen konnte.

»Gehen Sie einfach durch die Wand!« entführt den Leser in die surreale Welt der Klarträume, lässt die Grenzen zwischen Bewusstseinsebenen verschwimmen – und spielt mit der Frage: »Träume ich?«

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Das Aquarium

 Man könnte sagen, George ist ein Mensch des 21. Jahrhunderts. Der Webdesigner verbringt 18 Stunden täglich vor dem Computer, kommuniziert per E-Mail, hat drei Fernseher gleichzeitig laufen und vereinbart Termine per WhatsApp. Aber: George ist ein Einsiedler.

Er lebt und arbeitet in seinem Hamburger Loft in selbstgewählter Isolation. Der Outsider hat seit Jahren das Haus nicht verlassen, er leidet unter Panikattacken und führt Selbstgespräche. Seine besten Freunde sind Amazon Prime und sein Kater Dr. Van Helsing.

In sein abgekapseltes Dasein platzt ein schrulliger Mitbewohner; das Letzte, was der Eremit gebrauchen kann. Lebenskünstler Paddy bringt Georges kleine Welt und sein autistisches Überlebenssystem komplett durcheinander – und dann ist da noch das trinkfreudige Pizzagirl Vivian, das ihn, den trockenen Alkoholiker, schmerzlich an seine Schwester Betty erinnert.

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